Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel bestimmen die Leistungsfähigkeit unseres Körpers. Das Verständnis der Funktionen und Wechselwirkungen dieser Systeme ist die Voraussetzung für eine professionelle Planung des Trainings oder auch für eine gezielte Bewegungsempfehlung zur langfristigen Erhaltung der Fitness und Gesundheit. Ein erster Schritt dazu ist ein Fitness-Check, der den Ist-Zustand der Ausdauerleistungsfähigkeit individuell präzise bestimmt.

Gleiche Anfangsvoraussetzungen oder gleiches Ziel (z.B. „mein erster Marathon“) bedeuten jedoch noch kein identisches Training. Je nach Trainingsziel (Prävention, Gesundheit, Ausdauer und Fitness, verfügbare Zeit) oder je nach Fitness-Zustand muss die individuelle Trainingsempfehlung sehr unterschiedlich sein.

Unterschiedliche Wege führen zu unterschiedlichen Ergebnissen oder von unterschiedlichen Ausgangspunkten zum selben Ergebnis.
Unterschiedliche Wege führen zu unterschiedlichen Ergebnissen oder von unterschiedlichen Ausgangspunkten zum selben Ergebnis.

Ein Blick in die deutsche Sportlandschaft genügt. Jogger, Radfahrer und Fitness-Gurus kämpfen mit hochrotem Kopf verbissen um jede Kalorie. Ohne besondere Vorbereitung wird drauflos trainiert und nur Wenige bemühen sich um eine vorherige Bestimmung ihrer individuellen Leistungsfähigkeit. Dabei bieten moderne Fitness-Checks vielfältige Möglichkeiten für jeden Sportler, die Basis für ein effizientes und motivierendes Training zu schaffen.

Nehmen wir ein klassisches Beispiel: Sie betreuen Sportler, die Ihre Grundlagenausdauer verbessern wollen oder Gesundheitssportler, die Ihr Gewicht reduzieren wollen? Insbesondere mit diesen Trainingszielen ist es unabdingbar, die für die Bewegung notwendige Energiebereitstellung so lange wie möglich durch hohe Fettstoffwechselanteile zu realisieren. Häufig ist aber gerade im Freizeitsport Training zu intensiv. Es werden dabei nahezu ausschließlich Kohlenhydrate zur Energiebereitstellung herangezogen. Hinzu kommt, dass dieser Bereich oft früher erreicht ist, als subjektiv angenommen. Statt „viel hilft viel“ lautet die Devise also „weniger ist mehr“.

Verlauf der Belastungsintensität

Aber in welchem Belastungsbereich ist das bei Ihren Kunden der Fall? Eine Antwort hierauf liefert die Analyse der Atemgase unter Belastung. Sie gibt eine exakte Auskunft über den individuellen Verlauf des Energiestoffwechsels Ihres Kunden. Mit dieser Information können Sie die für Ihren Kunden individuell optimalen Trainingsbereiche zweifelsfrei festlegen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass z.B. ein wettkampforientierter Sportler nicht auch im intensiven Bereich trainieren muss. Aber wo befinden sich die optimalen intensiven Trainingsbereiche für meinen Sportler. Auch hier liefert die Analyse des Energiestoffwechsels verlässliche, individuell richtige Aussagen.

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